Tiergestützte Pädagogik
Elfie aktiviert zur Bewegung.


Förderung der Sensomotorik
Bei Einschränkungen der Augen- Handkoordination gibt es in der Tiergestützten Intervention zahlreiche Möglichkeiten spielerisch
und motiviert durch den Hund die Sensomotorik zu fördern.


Ein Leckerlie wird zuerst in eine Röhre gesteckt.
Hierbei wird die Feinmotorik gefördert.
Nun muss überlegt werden, wie die Röhre
in der Lage verändert werden muss, damit Elfie an das Leckerlie kommt.
Hierbei wird die Sensomotorik gefördert zusätzlich zur sozial- emotionalen Ebene,
wo sich das Kind gemeinsam mit Elfie freut, dass Leckerlie erhalten zu haben.

Hier werden Leckerlies gesammelt, welche nur mit der Pinzette im Popit positioniert werden.Diese dürfen dann später an Elfie und Wanda verfüttert werden.
Die Hundesprache und den artgerechten Umgang mit Hunden erfahren und erlernen. Die meisten Hunde mögen es nicht frontal über den Kopf gestreichelt zu werden. Hierbei könnten sie sich unwohl bis hin bedroht fühlen.
Die Kinder und Jugendlichen lernen, dass es besser ist einen fremden Hund, mit vorheriger Erlaubnis des Besitzers, von der Seite am Rücken zu streicheln. Natürlich hat auch jeder Hund seine Vorlieben, wo er gern berührt wird und wo nicht. Auch das dürfen die Kinder durch gute Beobachtung des Tieres und Einfühlungsvermögen herausfinden.

Bei der Arbeit in Schulen
Hierbei lege ich vor allem Wert auf die Sozial- Emotionale Förderung.
Achtsamkeit und Entspannung
Beim Körperkontakt mit den Hunden wird Oxytocin, das sogenannte Bindungshormon, ausgeschüttet. Dies trägt zu einer vertrauensvollen Atmosphäre bei, welche in der Pädagogik und Therapie Grundlage für die Arbeit ist.


Zu dem lernen die Kinder und Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten der Entspannung kennen, wie Achtsamkeit, Autogenes Training, Fantasiereisen etc. Dies ermöglicht es den Kindern und Jugendlichen im Alltag auf die erlebte Entspannung zurückzugreifen.



Förderung auf der sozialen-/ emotionalen Ebene
Menschen können im Umgang mit den Hund Empathie und Achtsamkeit für sich und andere lernen und erfahren.
Menschen, welchen es nicht leicht fällt, Empathie im Umgang mit anderen Menschen zu fühlen (wie z.B. bei Autismus-Spektrum-Störung), fällt es
meist leichter im Umgang mit Tieren dies zu erproben und zu erfahren. Gemachte Erfahrungen mit dem Tier können auf den Umgang mit Menschen übertragen werden.
Elfie hat Durst. Sich um ein Tier zu kümmern und zu erkennen,
dass man seine Grundbedürfnisse unterstützen muss,
trägt zur Achtsamkeit und Einfühlungsvermögen bei.
Bei der Auseinadersetzung mit Ängsten können Hunde gut unterstützen.
Hier zeigt Elfie, dass sie keine Angst vor Spritzen hat.